"Ihr Blick auf die Schwetzinger Hardt"

Stefan Dallinger und Felix Reining ehren Preisträger des Fotowettbewerbs

"Ihr Blick auf die Schwetzinger Hardt" - unter diesem Motto führte das Forstamt des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis im vergangenen Jahr einen Fotowettbewerb durch. "Mit über 120 eingesendeten Fotos war die Resonanz sehr groß und zeigt in eindrücklicher Weise, was das Regionale Waldschutzgebiet alles zu bieten hat", freute sich Landrat Stefan Dallinger.

 

Die Motive reichten von Pflanzen und Tieren, Waldstimmungen, Erholungssuchenden bis hin zur Waldbewirtschaftung. Nachdem die sechs Siegerfotos und ein Sonderpreis nun ausgewählt sind, werden Landrat Stefan Dallinger und Ministerialrat Felix Reining als forstlicher Vertreter des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz diese bei der Preisverleihung am Montag, 25. Januar 2016, 17 Uhr in den Räumlichkeiten des Kreisforstamtes, Langenbachweg 9 in Neckargemünd, vorstellen.

 

Kriterien der Jury bei der Auswahl der Siegerfotos waren neben der fotografischen Qualität und der Ausstrahlung des Bildes auch der konkrete Bildinhalt. "Der Dreiklang der Funktionen der Schwetzinger Hardt - Naturschutz, Erholung und Waldwirtschaft - sollten auf dem Foto zu sehen sein", sagte hierzu der Leiter des Kreisforstamtes und Jurymitglied, Dr.

Dieter Münch.

 

Die Siegerfotos sind bereits auf der Homepage des Regionalen Waldschutzgebiets www.schwetzinger-hardt.de veröffentlicht und werden in den nächsten Wochen in den Rathäusern der Hardtwaldgemeinden zu sehen sein.

 

Informationen zur "Schwetzinger Hardt":

 

Mit einer Fläche von 3.125 Hektar ist die "Schwetzinger Hardt" das größte regionale Waldschutzgebiet mit Erholungswald in Baden-Württemberg. Hier befinden sich die größten zusammenhängenden Flugsand- und Dünengebiete, die am Ende der letzten Eiszeit entstanden sind. Aufgrund der vorhandenen Sandflora und -fauna haben die Hardtwälder eine überregionale Bedeutung für den Natur- und Artenschutz. Seltene Pflanzen wie das Winterlieb und das Wintergrün, aber auch Vogelarten wie der Ziegenmelker und die Heidelerche finden hier einen Lebensraum. Die Flugsand- und Dünengebiete mit ihrem besonderen Artenschatz sind einzigartig in Baden-Württemberg. Um die halboffenen Biotope auf diesen Standorten zu bewahren, muss der Mensch die Flächen freihalten und die lichten Wälder forstwirtschaftlich gestalten.

 

Für die Menschen der sieben Hardtgemeinden liegt die naturräumliche Kostbarkeit der "Schwetzinger Hardt" direkt vor der Haustür. Um die Hardtwälder mit ihren besonderen Lebensräumen zu erhalten, hat das Regierungspräsidium Freiburg die "Schwetzinger Hardt" als "Regionales Waldschutzgebiet und Erholungswald" ausgewiesen. Mit dem Schutzstatus sollen gleichrangig verschiedene Ziele  wie der Schutz der historisch gewachsenen

Biotop- und Artenvielfalt, der Erholungsraum in einem dicht besiedelten Gebiet und die nachhaltige Holzproduktion und Weiterentwicklung der naturnahen Waldbewirtschaftung erreicht werden. In der "Schwetzinger Hardt" arbeiten Forstwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand.

 

Viele Menschen kommen zum Spazieren, Radfahren oder Joggen in die "Schwetzinger Hardt" und suchen Erholung und Ausgleich. Sie finden hier ein ausgedehntes Rad-, Wander-, Reit- und Sportwegenetz, um auf individuellen Routen den Wald zu erkunden. Auf Klein und Groß wartet eine ganze Reihe touristischer Attraktionen, wie zum Beispiel das Wildgehege in Oftersheim, der Naturlehrpfad am Reilinger Eck und das Waldweideprojekt Walldorf.